Junior Uni erhält großes Lob der Bundeskanzlerin

Wuppertal, den 13. Mai 2019. Wuppertal, einst die europäische Ideenschmiede für Erfindungen und technischen Fortschritt, ist auf dem besten Weg, nach schwierigem Strukturwandel diese Sonderstellung wieder zu erreichen. Das hat am Montag der Besuch von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land eindrucksvoll vor Augen geführt. Nachdem die Regierungschefin begeistert mit jungen Studentinnen und Studenten experimentiert hatte, war sie des Lobes voll: „Die Junior Uni ist eine tolle Einrichtung.“

Junior Uni-Studentin Leonie erklärt der Bundeskanzlerin ein Experiment aus dem Kurs „Anwurf für die Handballforschung“, das erklärt, weshalb man auf staubigem und nassem Hallenboden leichter ausrutscht.  (Foto: Junior Uni/Wilfried Kuhn)

Die Anerkennung der Junior Uni durch die Kanzlerin als bundesweit, wahrscheinlich sogar europaweit, einzigartiger außerschulischer Lernort stärkt den guten Ruf des Bergischen Landes als besonders innovativer Wirtschafts- und Wissensstandort.
Das Konzept der Junior Uni, jungen Menschen wissenschaftliche Sachverhalte ganz praktisch zu vermitteln, beeindruckte die Bundeskanzlerin, ebenso wie das außergewöhnliche Gebäude der Einrichtung und der Anteil weiblicher Studierender. Auch Ministerpräsident und Junior Uni-Schirmherr Armin Laschet und sein Vor-Vorgänger Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, die den Besuch der Kanzlerin miterlebten, fanden lobende Worte. „Bildung ist der Schlüssel für individuellen Erfolg und sozialen Aufstieg!

Mit ihrem vorbildlichen Konzept legt die Junior Uni Wuppertal bei vielen Kindern und Jugendlichen den Grundstein dafür und leistet wichtige Unterstützung gerade für Kinder aus bildungsfernen Familien. Durch das spielerische Heranführen an neue Themen, etwa an Naturwissenschaften und Technik, wird bei manchem Nachwuchswissenschaftler die Begeisterung für einen Beruf geweckt. Für viele Schülerinnen und Schülern sind die Erfahrungen aus der Junior Uni Wuppertal der Auslöser, einen handwerklichen Beruf zu erlernen oder ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium aufzunehmen.

Über 65.000 belegte Kursplätze in rund 5.500 Kursen sind eine eindrucksvolle Bestätigung für dieses innovative Konzept der Wissensvermittlung. Die Junior Uni ist seit über 10 Jahren ein Vorbild und eine Inspiration für weitere Initiativen in Nordrhein-Westfalen, um das Interesse für Wissenschaft und Forschung schon von Kindheit an zu wecken“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet. Und Jürgen Rüttgers ergänzte: „Mit der Gründung der Junior Uni wurde ein neues Kapitel in der Bildungsgeschichte aufgeschlagen. Die Junior Uni ist etwas Einzigartiges und gleichzeitig etwas Besonderes. Sie ist eine Idee mit Zukunft.“

Die promovierte Physikerin Dr. Angela Merkel führt gemeinsam mit Junior Uni-Studentin Antonia (Zweite von links) ein physikalisches Experiment durch. Mit auf der Bühne Junior Uni-Geschäftsführerin Dr. Ariane Staab (ganz links), Junior Uni-Student Waleed und Junior Uni-Gründer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler. (Foto: Junior Uni/Wilfried Kuhn)

Der Gründer der Junior Uni, Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler, sagte auch im Namen seiner Kolleginnen der Junior Uni-Geschäftsführung Dr. Ariane Staab und Dr. Annika Spathmann sowie aller anderen Teammitglieder: „Die Kanzlerin ist klasse. Wir sind ihr zutiefst dankbar für ihre Ermutigung und ihren Besuch.“

Mehr zum Besuch der Bundeskanzlerin an der Junior Universität Wuppertal erfahren Sie hier:

Videobeiträge:

ZDF heute:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/videos/merkel-besucht-junior-uni-100.html

Sat1:

https://www.sat1nrw.de/aktuell/bundeskanzlerin-merkel-besucht-uni-wuppertal-193344/

FAZ:

https://www.youtube.com/watch?v=RMUqLIkrmgo

Pressespiegel:

Wuppertaler Rundschau:

https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/wuppertal-13-mai-2019-besuch-von-kanzlerin-merkel-in-der-junior-uni_aid-38733061

https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/warum-angela-merkel-am-13-mai-2019-die-wuppertaler-junior-uni-besucht_aid-38652377

Süddeutsche

https://www.sueddeutsche.de/news/wissen/forschung—wuppertal-kanzlerin-in-junior-uni-begruessung-mit-trockeneis-cocktail-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190512-99-187902

Westdeutsche Zeitung

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertal-bundeskanzlerin-angela-merkel-besucht-die-junior-uni_aid-38756107

Impressionen des Besuchs

Die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land Junior Uni Wuppertal – Forscherplattform für das Bergische Land – ist eine bundesweit einmalige Lehr- und Forschungseinrichtung. Auf hohem Niveau bietet sie für junge Menschen von vier Jahren bis zum Abitur Kurse zum Experimentieren und Forschen und begeistert zum Lernen mit Freude. Die Junior Uni ist komplett privat finanziert, ganzjährig geöffnet und verfügt über einen eigenen Campus direkt an der Wupper. Gegründet wurde der außerschulische Lernort 2008, seitdem hat die außerschulische Bildungseinrichtung mehr als 65.000 Kursplätze in 5.500 Kursen vergeben.

Mehr Informationen auf www.junioruni-wuppertal.de

Vortragsabend der LEPPER Stiftung mit einem Vortrag zum Thema ‚Krebs kann jeden treffen! Was wir über Krebs wissen und wie wir ihn behandeln.‘

Der zweite kostenlose Vortrag „Krebs kann jeden treffen! Thema „Aktuelle Forschungsansätze zur Biologie von Tumoren und deren Bedeutung für die Krebstherapie.“ fand am 28. März 2019 in Daun statt und wurde von der renommierten Krebsforscherin Prof. Dr. Verena Jendrossek gehalten.
Mit mehr als 220 Gästen war die zweite Veranstaltung der Vortragsreihe der LEPPER Stiftung wiederholt gut besucht. Der Einladung der LEPPER Stiftung waren viele Interessierte, darunter zahlreiche Kommunalpolitiker und Ärzte der Region gefolgt. 

Die Gäste waren sich einig: Krebs kann jeden treffen und vielfach bedeutet die Diagnose Krebs eine schwere und leidvolle Zeit für die Betroffenen und Angehörigen. Dennoch habe die Forschung, wie die des Essener Instituts für Zellbiologie (Tumorforschung), aber auch internationale Vernetzung und wissenschaftlicher Austausch zwischen den Krebsforschen, viele Erkenntnisse über die mehr als hundert unterschiedlichen Arten von Krebs hervorgebracht, die inzwischen viele erfolgreiche Therapiemöglichkeiten aufzeigen.

Impressionen des Vortragabends der LEPPER Stiftung am 28.03.2019

Vortragsvideo von Prof. Dr. Verena Jendrossek

 

Vortragsunterlagen


Präsentation: Krebs kann jeden treffen! Was wir über Krebs wissen und wie wir ihn behandeln.

Quelle: Prof. Dr. Verena Jendrossek (Institut für Zellbiologie, Essen)

Vortragsabend der LEPPER Stiftung mit einem Vortrag zum Thema Krebsursachen und aktuelle Forschungsansätze

Neben der Unterstützung von wissenschaftlichen Einrichtungen, gehört auch die allgemeine Aufklärung zu verschiedenen Gesundheitsthemen unserer Zeit zu den Zielen der LEPPER Stiftung. Krebs in seinen verschiedenen Ausprägungen zählt heute zu den häufigsten, langwierigsten und vielfach noch tödlich verlaufenen Krankheitsbildern.

Daher möchte die LEPPER Stiftung im Rahmen einer Vortragsreihe zum Thema Krebs die Krebsentstehung, aktuelle Forschungsansätze sowie die Chancen und Risiken von Behandlungsmethoden für die Öffentlichkeit verständlich darstellen und einem breiten Publikum, auch ohne medizinische Vorkenntnisse, näherbringen.

Der erste kostenlose Vortrag „Krebs kann jeden treffen! Was wir über Krebs wissen und wie wir ihn behandeln.“ fand am 28. November 2018 in Daun statt und wurde vom renommierten Krebsforscher Prof. Dr. Ralf Küppers gehalten.
Mit mehr als 260 Gästen war die Auftaktveranstaltung der LEPPER Stiftung gut besucht. Ein breites Publikum von interessierter Öffentlichkeit aus der ganzen Eifelregion, darunter auch betroffene Krebspatienten und niedergelassene sowie Ärzte der Krankenhäuser waren der Einladung der LEPPER Stiftung gefolgt und erlebten einen anschaulichen informativen Vortrag von Prof. Dr. Küppers. Im Anschluss bestand Gelegenheit zum Austausch bei Imbiss und Getränken.

Impressionen des Vortragabends der LEPPER Stiftung am 28.11.2018

Die Krebsentstehung ist ein sehr komplexer Vorgang, zwischen der ersten Entwicklung einzelner Krebszellen, bis zum Ausbruch einer nachweisbaren Krebserkrankung vergehen mitunter Jahrzehnte.

Prof. Dr. Küppers stellte in seinem Vortrag zunächst die biologischen Grundlagen zum Verständnis der Zellentartung dar und erläuterte die auslösenden Ursachen der Krebsentstehung. Mit einem hoffungsvollen Ausblick wies er aber auch auf für jedermann umzusetzende Verhaltensweisen hin, viele bekannte Risikofaktoren zu vermeiden und damit das Risiko, an einer der über 100 Krebsarten zu erkranken, um bis zu 37 % zu reduzieren! Abschließend gab Prof Dr. Küppers noch einen Einblick in sein Forschungsgebiet der Krebsgrundlagenforschung und erklärte, dass viele aktuelle Entwicklungen in der Krebsforschung und –therapie in den letzten Jahren enorme technologische Verbesserungen hervorgebracht haben, die es in etwa fünf Jahren ermöglichen werden, die Früherkennung und die Behandlung verschiedener Krebsarten deutlich  schonender (ohne Biopsien, Chemo- oder Strahlentherapien) durchzuführen zu können.

Vortragsvideo von Prof. Dr. Ralf Küppers

Vortragsunterlagen


Präsentation:
Krebsursachen und aktuelle Forschungsansätze

Quelle: Prof. Dr. Ralf Küppers (Institut für Zellbiologie, Essen)