Die Krankheit Krebs kann jeden treffen!

Die LEPPER Stiftung unterstützt die Forschung der Krebsentstehung und –behandlung am Institut für Zellbiologie am Universitätsklinikum in Essen mit in den kommenden Jahren mit insgesamt 1,625 Millionen Euro.

„Die Krankheit Krebs ist ein Wettlauf gegen die Zeit und Erkrankungen verlaufen leider noch häufig tödlich. Bestmögliche Forschungsbedingungen mit innovativen Methoden und Forschungsgeräten ermöglicht effiziente Forschung mit guten Ergebnissen, die – so hoffen wir - das Rätsel der Entstehung von Krebs zeitnah lösen und die Behandlungserfolge deutlich verbessern“, so die Stifterin und Vorstandsvorsitzende der LEPPER Stiftung Doris G. Lepper.

Deshalb fördert die LEPPER Stiftung mit einer jährlichen Spende von 75.000 € für die Dauer von zunächst fünf Jahren die Anschaffung von Forschungsgeräten und wissenschaftlicher Ausstattung des IFZs. Zusätzlich wird die LEPPER Stiftung für die Dauer von 5 Jahren eine Stiftungsprofessur mit jährlich 250.000 € finanzieren, so dass auch der Bereich der Zellveränderung vor Entstehung einer kranken Krebszelle (sog. Epigenetik) künftig am IFZ wissenschaftlich erforscht werden kann.

Vortragsreihe der LEPPER Stiftung: Die Krankheit Krebs kann jeden treffen!

Professor Dr. Ralf Küppers

Prof. Dr. Ralf Küppers

Der renommierte Krebsforscher Prof. Dr. Ralf Küppers wurde im Jahr 2004 an das Institut für Zellbiologie am Universitätsklinikum Essen berufen. Er ist Biologe und untersucht mit seiner Arbeitsgruppe „Molekulare Genetik“ u.a. die Entstehung des Hodgkin-Lymphoms, eines der häufigsten Lymphome in der Westlichen Welt. Prof. Küppers wurde u.a. mit dem Deutschen Krebshilfepreis ausgezeichnet.

Vortrag von Prof. Dr. Küppers

Hier finden Sie weitere Informationen zum Vortragsabend der LEPPER Stiftung am 28.11.2018 in Daun mit Prof. Dr. Küppers zum Thema Krebsursachen und aktuelle Forschungsansätze.

Professor Dr. Verena Jendrossek

Professor Dr. Verena Jendrossek

Prof. Dr. Jendrossek wurde 2007 an das Institut für Zellbiologie (Tumorforschung) am Universitätsklinikum Essen berufen. Die Naturwissenschaftlerin (Pharmazie, Zellbiologie, Strahlenbiologie) untersucht mit ihrer Arbeitsgruppe „Molekulare Zellbiologie“ die biologischen Mechanismen die Tumorzellen unempfindlich gegenüber Krebstherapien machen oder unerwünschte Nebenwirkungen auslösen. Sie engagiert sich u.a. als Sprecherin des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkollegs GRK1739 auch stark in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Vortrag von Prof. Dr. Jendrossek

Hier finden Sie weitere Informationen zum Vortragsabend der LEPPER Stiftung am 28.03.2019 in Daun mit Prof. Dr. Jendrossek zum Thema Aktuelle Forschungsansätze zur Biologie von Tumoren und deren Bedeutung für die Krebstherapie.

Das Institut für Zellbiologie (Tumorforschung) – kurz: IFZ - wurde 1975 gegründet und ist am Universitätsklinikum Essen angesiedelt. Das IFZ ist in zwei Lehrstühle, mehrere Nachwuchsgruppen und das BioChip-Labor gegliedert. Das Institut wird von einem Vorstand aus den Inhabern der Lehrstühle und den habilitierten Gruppen- und Laborleitern geführt. Darüber hinaus verfügt das IFZ über eine eigene wissenschaftliche Administration, die direkt dem jeweiligen Geschäftsführenden Direktorin des IFZ, Frau Prof. Dr. Verena Jendrossek, unterstellt ist.

Die Forschungsschwerpunkte des IFZ liegen in der akademischen Grundlagenforschung zur Krebsentstehung und Krebstherapie. Das Bestreben aller Arbeitsgruppen ist es, in verschiedenen methodischen und thematischen Ansätzen die molekularen Mechanismen der Krebsentstehung, der Tumorprogression und des Therapieansprechens aufzuklären und damit für die Klinik die Grundlagen für eine verbesserte und ursachenorientierte Tumortherapie zu schaffen. Um diese Ziele zu erreichen, bedienen sich die Mitarbeiter des IFZ modernsten Methoden der Biotechnologie, Molekularbiologie, Zellbiologie und Tumorbiologie. Im IFZ kommen dabei unter anderem moderne Verfahren der DNA Mikroarray Analyse, Transkriptom- und Genomsequenzierung, hochauflösende Einzelzellanalytik, Hochgeschwindigkeitszellsortierung und verschiedenste - auch transgene - Mausmodelle zur Anwendung.
Aus dem IFZ sind seit seiner Gründung über 600 Veröffentlichungen in international anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften hervorgegangen.

Das Institut für Zellbiologie beschäftigt momentan insgesamt 28 Naturwissenschaftler und 12 Technische Mitarbeiter.

LEPPER Stiftung größter Stipendiengeber der Hochschule Düsseldorf

Jährlich 30 neue LEPPER Stipendien für herausragende Studienleistungen

HSD Campus

Die LEPPER Stiftung vergibt im Rahmen des Deutschlandstipendiums erstmals 2018 (für die Dauer von fünf Jahren) das LEPPER-Stipendium und fördert damit mit 54.000 € pro Jahr herausragende Leistungen an 30 Studenten Studierende der Hochschule Düsseldorf. Damit ist die LEPPER Stiftung größter Stipendiengeber der Hochschule.

Die LEPPER Stiftung hat sich unter anderem der Förderung von Wissenschaft und Forschung verschrieben und wird im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Hochschule Düsseldorf den Hochschulstandort nachhaltig stärken. Die LEPPER Stiftung hat die Förderung der Studierenden auf mindestens fünf Jahre festgelegt und verbindlich zugesagt.

Das LEPPER Stipendium setzt, wie das Deutschlandstipendium, Anreize für Spitzenleistungen, auf die unser Land im globalen Wettbewerb angewiesen ist, und trägt so zur Sicherung der Fachkräftebasis bei.
Der Begriff „Leistung“, der dem LEPPER Stipendium, wie auch dem Deutschlandstipendium zugrunde liegt, ist bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen sowie das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

Damit trägt das Deutschlandstipendium generell, und das LEPPER Stipendium im Besonderen, zur Profilbildung der Hochschule Düsseldorf und der Studierenden bei, und stärkt das Miteinander auch im regionalen Umfeld: Bund, Förderer und Hochschulen unterstützen gemeinsam junge Menschen bei der Entfaltung ihrer Talente. So entstehen auch vor Ort starke Netzwerke, von denen der gesamte Wissenschaftsstandort Deutschland profitiert.
Das ‚Hand in Hand‘ zwischen Bund und privaten Förderern zeigt, wie wichtig die gemeinsame Förderung einer guten Ausbildung ist.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten die einkommensunabhängige Förderung des LEPPER Stipendiums von monatlich 300 Euro (wobei 150 Euro vom Bund und weitere 150 Euro von der LEPPER Stiftung erbracht werden), zusätzlich zu möglichen BAföG-Leistungen, für mindestens zwei Semester und höchstens bis zum Ende der Regelstudienzeit.

Die Hochschulen spielen bei der Umsetzung und Ausgestaltung des Stipendienprogramms eine zentrale Rolle. Sie sprechen potenzielle Förderer an, wählen die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus und organisieren die Förderung. Ihre Neutralität und ihr professioneller Sachverstand stehen für die Qualität der Auswahlverfahren.

Für das LEPPER Stipendium, wie für das Deutschlandstipendium generell, beginnt die Bewerbungsfrist im Juni 2018. Am 13. November 2018 findet die feierliche Übergabe der Stipendienurkunden an die Stipendiatinnen und Stipendiaten des LEPPER Stipendiums im Industrie-Club Düsseldorf statt.

Für die LEPPER Stiftung stellt dieses Stipendium den ersten Schritt zum Ausbau einer intensiven Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Forschungseinrichtungen, wie Hochschulen, Universitäten und anderen Institutionen dar. Innerhalb der realisierten Projekte werden sowohl Grundlagenforschung als auch Teilgebiet-Forschung unterstützt werden.

„Das große Engagement der Lepper Stiftung ist von besonders großem Wert bezogen auf die intellektuelle, emotionale und soziale Ausbildung und spiegelt die Wertschätzung gegenüber unseren Studierenden wider. Darüber hinaus ermöglicht es ihnen, über den Tellerrand zu blicken und ihre sozialen Kompetenzen weiter auszubauen“, freut sich Prof. Dr. Horst Peters, Vizepräsident für wissenschaftliche Weiterbildung und Alumni-Management, verantwortlich für das Deutschlandstipendium an der HSD.

Über die Hochschule Düsseldorf

Die Hochschule Düsseldorf (HSD) – bis Mai 2015 Fachhochschule Düsseldorf (FH D) – ist eine staatliche Fachhochschule mit Standorten in Düsseldorf-Golzheim und einem neuen Campus in Düsseldorf-Derendorf.

Die Hochschule Düsseldorf gliedert sich in sieben Fachbereiche, darunter u.a. Design, Elektro- und Informationstechnik und Wirtschaftswissenschaften.

Nähere Informationen zur Hochschule Düsseldorf finden Sie auf www.hs-duesseldorf.de

Über das Deutschlandstipendium (Quelle: BMWF)

Was ist das Deutschlandstipendium?

Mit dem Deutschlandstipendium unterstützt die Bundesregierung seit 2011 begabte und leistungsfähige Studierende. Sie will herausragende Leistungen und gesellschaftliches Engagement honorieren, das Verantwortungsbewusstsein der der Gesellschaft für Bildung und Begabung stärken und letztlich damit zu einer neuen Stipendienkultur in Deutschland beitragen. Ehemalige Hochschulabsolventinnen und –absolventen und sonstige Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen oder Stiftungen und Vereine sollen angeregt werden, talentierte Studierende mit ihrem Beitrag zu fördern. Allein 2016 wurden 25.500 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert. Dazu haben über 7000 Förderer beigetragen. Etwa 90 Prozent der staatlichen Hochschulen beteiligen sich am Deutschlandstipendium.

Wer wird gefördert?

Das Deutschlandstipendium fördert an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
Zu den Förderkriterien zählt neben besonderen Erfolgen an Schule und/oder Universität auch das gesellschaftliche Engagement. Berücksichtigt wird auch die Überwindung besonderer biografischer Hürden, die sich aus der familiären oder kulturellen Herkunft ergeben.

Wie hoch ist die Förderung und wer bezahlt sie?

Das Deutschlandstipendium beträgt 300 Euro pro Monat. 150 Euro davon übernehmen private Förderer wie Unternehmen, Stiftungen, Alumni und andere Privatpersonen. Die anderen 150 Euro übernimmt der Bund. Das Deutschlandstipendium wird von den Hochschulen direkt an die Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgezahlt. Die Förderung wird einkommensunabhängig vergeben und kann zusätzlich zum BAföG bezogen werden. Die Förderdauer soll mindestens zwei Semester betragen.

Nähere Informationen zum Deutschlandstipendium finden Sie auf: www.deutschlandstipendium.de.